Vogelberingung auf dem Subigerberg
10.10.2021

In Fahrgemeinschaften ging die Reise mit 12 Teilnehmenden in den Naturpark Thal bis nach Gänsbrunnen. Hier folgten wir dem Naturerlebnisweg «Husis Reise». Auf 14 Tafeln erfuhren wir spannende Geschichten rund um die häufigste Zugvogelart der Region – den Hausrotschwanz. Gleichzeitig wiesen uns die Tafeln bei leichtem Nebel den Weg hinauf zur Beringungsstation Subigerberg, die wir nach einem kurzen Kaffee-Halt erreichten. Florian Schwaller, ein junger Ornithologe zeigte uns die Anlage und erklärte viel Spannendes rund um den Vogelzug. Danach folgten wir Thomas Schwaller und seinem Freiwilligen-Team zu den Netzen an der Nordflanke des Tals, durch welches die Zugvögel wie durch einen Trichter geleitet werden. In den Netzen werden tieffliegende Zugvögel auf beiden Talseiten äusserst schonend gefangen. Im Normalbetrieb werden die Anlagen stündlich überprüft, bei grösseren Einflügen selbstverständlich auch früher. Die Vögel werden ausschliesslich zu wissenschaftlichen Zwecken gefangen. Nach der Artbestimmung, der Wägung, dem Vermessen der dritten Handschwinge und der Kontrolle der Fettreserven an der Brustmuskulatur erhält ein Vogel den passenden Ring und wird sofort wieder in Freiheit entlassen. Die erfassten Daten gehen an die Vogelwarte Sempach, die das Programm schweizweit leitet. Ein Highlight für die Crew sind natürlich Fänglinge, die bereits einen Ring tragen und nicht selten von einer Station im Hohen Norden beringt wurden. Es gibt allerdings auch Fänglinge, denen die Behandlung auf dem Subigerberg derart gut gefallen hat, dass sie gleich ein zweites Mal ins Netz fliegen .... . Wie versprochen erfuhren wir aus erster Hand spannende Fakten über die wissenschaftliche, ornithologische Feldarbeit und konnten dem erfahrenen Beringer Thomas Schwaller bei der Arbeit zuschauen.

Vom Subigerberg aus wanderten wir auf dem Schrägweg hinauf an die Sonne zum «Bergrestaurant Oberdörfer». Hier wurden wir bereits erwartet und von Andi und Luzia wunderbar bewirtet. Nach dem feinen Mittagessen ging es über die Backiweid und durch schöne Waldungen flott hinunter nach Gänsbrunnen. Ein wunderschöner Herbsttag ging damit zu Ende und wir konnten zufrieden die Heimreise antreten.


Tagesausflug in die Taminaschlucht bei Bad Ragaz
05.09.2021

Bei herrlichem Frühherbstwetter erreichten wir mit der Bahn den Kurort Bad Ragaz. Von hier aus brachte uns der Schluchtenbus zum «Altes Bad Pfäfers». Dank der informativen Führung erfuhren die 13 Teilnehmenden viele Details über die bewegte Geschichte des ältesten erhaltenen Barockbades der Schweiz. Im Anschluss an den Rundgang durch die imposanten Gebäude spazierte die Gruppe zum Eingang der mystischen Schlucht.

Die Tamina hat sich im Laufe der letzten 15'000 Jahre tief in den Fels eingegraben. Durch einen 450 Meter langen Stollen erreichten wird durch das Felsinnere die Quellgrotte. Mit 36.5 Grad Celsius sprudeln hier in der Minute um die 8'000 Liter Wasser aus dem Berg. Der Ursprung dieses Quellwassers, welches erst nach 10 Jahren Reise durch viele Gesteinsschichten in der Taminaschlucht wieder austritt, liegt im Sardona/Tödi-Massiv. Es waren Jäger des nahen Klosters Pfäfers, welche die heilende Taminaquelle im Jahr 1240 entdeckten. Anfänglich badeten die Kranken in Felsvertiefungen, ab 1350 in hölzernen Badehäusern quer über der tosenden Tamina. Der Zugang in die Schlucht war äusserst beschwerlich. Wer noch konnte, kletterte über Leitern – alle anderen Kranken liessen sich – gegen die Angst mit verbundenen Augen - in Körben in die tiefe Schlucht abseilen.

Im Anschluss an die spannende Führung durch die Gebäude und die Taminaschlucht genossen wir das feine Mittagessen im grossen Speisesaal. Danach ging die gemütliche Wanderung – rechterhand immer die Tamina immer im Blickfeld und unter der grössten Bogenbrücke der Schweiz hindurch – zurück nach Bad Ragaz, dem Ausgangspunkt unserer Heimreise. Ein ereignisreicher, sehr schöner Tagesausflug bleibt allen Teilnehmenden sicher in guter Erinnerung.


Die Wasserversorgung von Frick
03.07.2021

Wie ist das Fricker Wassernetz aufgebaut und durch welche Mittel ist die Wasserversorgung gewährleistet? Diese Fragen kann gewiss niemand kompetenter beantworten, als der Fricker Brunnenmeister, Nicola Leone. Bei perfekten äusseren Bedingungen begrüsste er bei der Grundwasserfassung Neumatt 15 interessierte Personen. Die Teilnehmenden konnten sich ein Bild machen, wie Wasser aus drei Fassungen vom Grundwasserstrom abgezweigt und ins Reservoir gepumpt wird. Beim zweiten Posten, im Reservoir Frickberg, konnten wir nicht nur viel reines Trinkwasser sehen, sondern auch Pumpen und Leitungen, die das kostbare Nass über ein weit verzweigtes Verteilnetz zu den Endverbrauchern bringen. Wir erhielten einen nicht alltäglichen Einblick in ein komplexes Versorgungssystem und Antworten auf die spannende Frage: «Wie kommt das Wasser ins Glas»? 


Naturpark Südschwarzwald / Feldberg
20.06.2021

Die Regio-Reise konnte leider auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden.


Tagesausflug in die Region Wasserfallen
16.05.2021

Der Himmel zeigte sich bedeckt, die Wetterprognosen liessen nicht viel Gutes erahnen – und trotzdem waren 10 Personen mit dabei, um die Region Wasserfallen zu erkunden. In Fahrgemeinschaften erreichten wir hinter Reigoldswil die Talstation der Luftseilbahn. In gemütlicher Wanderung und bei trockenem Wetter ging es hinauf zur Rochus-Kappelle, zum Chellenchöpfli und mit 1169 Metern über Meer zum höchsten Punkt des Baselbietes, zur Hinteri Egg. Hier konnten wir vor dem Znünikaffee drei junge, spielende Hermeline beobachten und kurz zeigte sich zaghaft auch die Sonne. Just zur Mittagsrast setzte leichter Regen ein – für uns kein Problem, denn wir haben eine gedeckte Aussichtsplattform in Beschlag genommen. Zurück bei der Bergstation der Luftseilbahn hat sich die ganze Gruppe entschieden, den Weg ins Tal zu Fuss zu machen. In das Jägerwegli sind wir relativ weit unten eingespurt, weil der Abstieg durch das Schelmeloch bei der nassen Witterung zu gefährlich gewesen wäre. Entlang der Hinteren Frenke erreichten wir wohlbehalten den Parkplatz bei der Luftseilbahn und wir konnten mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antreten. 


Nisthilfenkontrolle und gemütlicher Schlusshock
21.11.2020

Trotz Corona konnte die Nisthilfenkontrolle unter Einhaltung der Vorschriften und natürlich mit Schutzkonzept durchgeführt werden. Man hatte das Gefühl, dass die Leute raus wollen und so haben sich 22 Personen - so viele wie noch nie - für den Anlass angemeldet. Die Besetzung der VARIA-Nisthilfen war mit über 90% wiederum sehr gut. Damit die Abstände beim Schlusshock eingehalten werden konnten, waren wir dieses Jahr nicht wie gewohnt Gast auf der Moseralp, sondern im alten Forstmagazin Ritzleten im Raum der Jagdgesellschaft Frick. Bei Bratwürsten, frischen Salaten und Kaffee mit Kuchen liess es sich sehr gut verweilen. Herzlichen Dank an die Küchenmannschaft, an alle Helfenden und alle Sponsoren.


Einweihung "Naturpfad Frickberg"
31.10.2020

Kurz vor der Eröffnung wurde der „Naturpfad Frickberg“ im Wochenblatt „Fricktal Info“ auf Seite 1 gross vorgestellt. Damit wegen der Corona-Vorschriften nicht zu viele Personen an der Einweihung teilnehmen würden, haben wir den Anlass bewusst "schlecht geredet" und dabei auf folgende Punkte hingewiesen: Teilnehmerliste, Maskenpflicht für alle, kein Apéro und keine schönen Ansprachen ..... .  Trotzdem kamen 23 Personen und diesmal war auch die „Neue Fricktaler Zeitung“ auf Platz und berichtete über den Anlass. Thomas Zehnder führte die Teilnehmenden bei nebligem Herbstwetter auf dem 2 km langen Rundweg an 114 Tafeln vorbei. Auf diesen werden viele einheimische Bäume und Sträucher sowie verschieden Tierarten mit Bildern und kurzen Texten vorgestellt. Wer sich vertieft mit der Materie auseinandersetzen möchte, kann das bequem über die QR-Codes auf den Tafeln machen. Das Highlight des Morgens war definitiv die Gämse, die sich präzise bei der Gämse-Tafel für alle gut sichtbar zeigte. Das Echo auf den neuen Naturpfad ist durchwegs positiv und zeigt den NV FRICK einer breiteren Öffentlichkeit.


Wanderung von der Ampferehöchi nach Gansingen
27.09.2020

Mit einem Kleinbus ging die Fahrt auf die Ampferehöchi. 10 Personen machten sich von dort auf Richtung Cheisacherturm. Der Wind war zünftig frisch – vertrieb wohl aber auch die Regenwolken. Richtung Alpen war die Sicht wesentlich klarer, als wir das bei der trüben Wetterlage erwarten durften. Nach der Mittagsrast beim Bürersteig haben wir uns entschlossen, nicht wie ursprünglich geplant nach Mettau zu wandern – sondern nur noch bis nach Gansingen, wo wir uns im Restaurant aufwärmen konnten. Wie von Geisterhand – der gute Geist war Thomas Maurer – kam der Kleinbus von der Ampfere nach Gansingen, und so konnten wir nach einem gemütlichen Tag entspannt die Heimfahrt antreten.


Bödmerenwald
04.07.2020

Mit einem Kleinbus machten sich 10 Personen auf Richtung Pragelpass. Nach dem Kaffeehalt in Schwyz ging es auf der schmalen Bergstrasse hoch zum Parkplatz „Eigeliswald“, dem Ausgangspunkt der vierstündigen Wanderung. Der Bödmerenwald gilt als einer der urtümlichsten Wälder der Alpen. Teile des 550 ha grossen Waldreservates sind urwaldähnlich - wurden also kaum vom Menschen beeinflusst. Der Bödmerenwald wächst auf einer weiten, von Gräben und Brüchen durchfurchten Karstlandschaft. Die auffällig säulenartige Form vieler Fichten ist eine Anpassung an die grossen Schneemengen. Auf trockenen Felsfluren wachsen knorrige Bergföhren. In den kältesten Mulden und aus Felsspalten heraus wachsen seltsam gewundene Moorbirken. Praktisch auf der ganzen Wanderung konnten wir zudem ein Farbenmeer an verschiedensten Blütenpflanzen bestaunen. Müde kehrten wir nach Hause zurück und erinnern uns gerne an einen vollends stimmigen Tagesausflug.


Naturpark Südschwarzwald / Feldberg
21.06.2020

Die Regio-Reise konnte wegen der Corona-Pandemie leider nicht durchgeführt werden.


Rund um den Pfäffikersee
07.06.2020

8 Personen machten sich bei misslichen Wetterverhältnissen auf nach Seegräben. Auch das schlechte Wetter konnte der guten Stimmung beim 10 Kilometer langen Rundgang um den Pfäffikersee nichts anhaben. Trotz leichtem Dauerregen sangen die Rohrammer, der Teichrohrsänger, der Sumpfrohrsänger und die Goldammer. Die Blässrallen führten stolz ihre Jungen aus und am Wegrand zeigten sich Knabenkräuter in ihrer vollen Blütenpracht. Unterwegs lohnte sich der Besuch des modernen Naturzentrums Pfäffikersee nicht nur wegen des Kaffeehalts sondern sicher auch wegen des sehr guten Films, welcher eindrücklich die Schönheit des Gebietes in allen vier Jahreszeiten zeigte. Nach dem Rundgang um den See stärkten wir uns auf der „Jucker-Farm“ – im Trockenen - bei einem feinen Mittagessen.


Teufelskeller - Naturwaldreservat am Chrüzliberg
26.04.2020

Der Anlass konnte wegen der Corona-Pandemie leider nicht durchgeführt werden.


Biberexkursion in Frick
23.02.2020

Mit 35 Personen zog die Biberexkursion bei gutem Februar-Wetter viele Interessierte an. Marianne Rutishauser, die Biber-Fachfrau von Pro Natura Aargau, führte die Teilnehmenden vom Bahnhof Frick zum Ziegeleiweiher und von dort über die Lammet weiter zur Sissle. Beim Naturschutzgebiet „Ziegeleiweiher“ waren etliche Spuren des grössten einheimischen Nagetieres auszumachen. Die Exkursionsleiterin hatte viel Anschauungsmaterial dabei. Zudem erfuhren die Teilnehmenden spannende Details über die Verbreitung, die Lebens- und über die Verhaltensweise der Biber. Auch an der Sissle, von wo aus sich ein Biber im Spätsommer 2019 durch das renaturierte Lammetbächli Richtung Ziegeleiweiher aufgemacht hat, sind zur Zeit viele Spuren der Biber zu sehen. Nach der Verabschiedung bei der alten Post rundete ein feines Mittagessen im Restaurant Kaschmir für etliche Teilnehmende den tollen Morgen ab.


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