Die alljährlich wiederkehrende Flugshow - der Vogelzug - hat europaweit sehr viele Vogelfreunde in den Bann gezogen. Zur Beobachtung des faszinierenden Phänomens haben die Schweizer Vogelschützer landesweit 56 Stationen eingerichtet - eine davon stand auf dem Wolberg in Frick.
Das sonnige Wetter bot hervorragende Beobachtungsbedingungen. So konnte ein starker Zugverkehr der Ringeltaube beobachtet werden. Allein von diesem Zugvogel wurden über 14'000 Exemplare gezählt. Dies bildete aber eine Ausnahme, von den übrigen Zugvögeln wurden nur wenige Exemplare gesichtet, die auf dem Weg in Süden waren.
Im Herbst sind starke West- oder Nordwestwinde häufig. Diese machen die Alpenquerung zusätzlich schwierig. Mit misslichen Wetterverhältnissen und geografischen Hindernissen hatten die Zugvögel seit Urzeiten zu kämpfen. Doch immer stärker machen sich die Einwirkungen des Menschen auf Rastplätze und Nahrung bemerkbar. Dabei sind ungestörte Rastplätze mit genügend Nahrung für die Zugvögel überlebenswichtig. Hier müssen sie wieder Energie sammeln können, um die nächste Etappe ihres langen Weges zu bewältigen.





