Unter der Führung von Hermann Huber, Frick besuchte der NATURSCHUTZVEREIN FRICK den Klingnauer Stausee. Diverse seltene Vogelarten konnten aus nächster Nähe beobachtet werden. Die Teilnehmer freuten sich an den Singschwänen, Brachvögeln und dem gar nicht scheuen Seidenreiher.
Nur wenige Meter vom Parkplatz bei der Kläranlage Gippingen entfernt, konnten die 17 Exkursionsteilnehmer einen Trupp Schwanzmeisen beobachten. Bei bissiger Kälte und unter kundiger Führung durch den Exkursionsleiter Mäni Huber konnten am Stausee Tauchenten (Reiher-, Kolben-, Tafelenten) und verschiedene Schwimmenten (Löffelenten, Spiessenten, Stockenten, Schnatterenten, Krickenten) trotz ein wenig Nebel gut gesichtet werden. Natürlich fehlten auch die Haubentaucher, Zwergtaucher, Blässrallen und die Höckerschwäne nicht. Ein Waldwasserläufer konnte auf Distanz nicht sofort als solcher identifiziert werden. Durch das Nachschlagen im Bestimmungsbuch konnte er dann anhand der Gefiederfärbung und dem Vergleich zwischen der Schnabel- und Kopflänge eindeutig als solcher bestimmt werden.
Der Klingnauer Stausee zählt zu den internationalen Schutzgewässern und bot Gelegenheit, auch Singschwäne, Grosse Brachvögel und Kormorane zu beobachten. Am Bächlein neben dem Dammweg liess sich die längste Zeit ein Seidenreiher bei der Jagd und dem Verschlucken von ganzen Fischen beobachten, ohne dass er sich von den staunenden Spaziergängern hätte stören lassen. Etwas weiter weg frassen die Graugänse im Feld und zuoberst auf einem Nadelbaum hockte ein Bergpieper. Schön war auch das quirlige Treiben des kleinsten einheimischen Vögelchens zu beobachten. Das Sommergoldhähnchen liess sich dank seines auffälligen Überaugenstreifs und des goldgelben Häubchens sehr gut bestimmen.
Nach der erlebnisreichen Exkursion kehrten die Teilnehmer zufrieden nach Frick zurück, wo beim Pizza-Essen auch das gemütliche Zusammensitzen und das Diskutieren gepflegt wurden.





